„Where Thoughts Go“– das VR Social Netwerk

Der VR-Entwickler Lucas Rizzotto hat bereits eine Hololens-App entwickelt mit der den Usern chemische Zusammenhänge näher gebracht werden sollen. Nun hat er sich daran gemacht, ein VR-Netwerk zu kreieren. Das Besondere an „Where Thoughts Go“ soll die Freiheit der Nutzer sein, die das Netzwerk im Gegensatz zu Facebook und Co garantieren möchte.

Rizzotto möchte mit seinem Netzwerk eine Umgebung schaffen in der User aufrichtig miteinander interagieren können. Gleichzeitig soll durch die VR-Sicht eine neue Perspektive geschaffen werden.  Wie der Name es schon andeutet geht es bei „Where Thoughts Go“ insbesondere um die Gedanken der User. Die Gedanken sind in der VR-Perspektive schlafende Kreaturen, die geweckt werden müssen. Sofern eine Kreatur geweckt wird, wird eine Sprachaufnahme abgespielt. Die Kreaturen erscheinen in der recht mystischen VR-Welt zumeist in Kugelform. Zum Wecken müssen sie lediglich angeklickt werden. Der User hangelt sich also durch ein Gedankennetzwerk. Creator Rizzotto betont, dass es bei der Anwendung nicht um das Sammeln von Daten geht. Vielmehr sollen die Gedanken nur solange im Netzwerk verbleiben wie der Benutzer dies möchte- danach werden sie gelöscht. Der Fokus liegt hingegen ganz darauf, neue Erkenntnisse zu gewinnen und mit anderen Usern in einem interessanten Austausch zu stehen.  Technisch wird innerhalb der App auf die VR-Handcontroller gesetzt, um die Anwendung bestmöglich steuern zu können.

Insgesamt wirkt die Idee eines solchen Netzwerks auf uns sehr positiv, da sich auf diese Weise die Menschen möglichst anonyme und interessante Art und Weise austauschen können.

Quelle des Bildes: Lucas Rizzotto

Author: Augment3D

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