Das Lenovo Explorer /Medion Erazer X1000 im Test!

Nachdem wir die vier bzw. fünf Headsets vorgestellt haben, möchten wir auf das Letzte nochmal im speziellen eingehen. Warum wir gerade dieses Headset genommen haben? Nun: Für unseren Showroom erschien sie uns am besten geeignet, da sie von den präsentierten Headsets am leichtesten ist (400 Gramm). Das Gewicht einer VR-Brille ist bei der dauerhaften Dauernutzung schließlich einer der entscheidenden Faktoren.

Bei der Beschreibung werden wir hier jedes Mal vom Lenovo Explorer schreiben, da das Medion Erazer X1000 mit dem Lenovo-Headset identisch ist und sich lediglich bei der Beschriftung unterscheidet. Die groben Daten nochmal: Das Headset hat eine Kabellänge von 3,80 m, kostet 450 Euro und hat schafft eine Bildwiederholungsfrequenz von 90Hz bei Hochleistung-PCs und 60 Hz bei Standard-PCs. Mit dem Modell wird auch ein Handcontroller geliefert.

Direkt zum Anfang ein Hinweis Damit die Brille direkt optimal genutzt werden kann, sollten möglichst viele Windows 10 Updates installiert werden. Wenn man dies nicht vorher tut muss man warten; es lohnt sich also vorm Erwerb schon damit loszulegen. Nun aber zur Brille: Direkt beim Auspacken fällt auf, wie gut die Lenovo Explorer verarbeitet ist. Lenovo hat hier ein hochwertiges Produkt entwickelt.

Als Problematisch wird beim Lenovo Explorer der Klappmechanismus des Headsets gesehen, der an der einen oder anderen Stelle hakt. Um diesen Mechanismus jedoch überhaupt gut nutzen zu können, sollte man die Kabel in der Kabelführung fixieren.

Beim Aufsetzen drückt die Brille zunächst sehr auf der Nase, weswegen es sich empfiehlt die Nasenpolster direkt zwischen die Linsen zu ziehen, um diesen unangenehmen Nebeneffekt zu vermeiden. Insgesamt kann man aber positiv hervorheben, dass sich die Brille schneller und auch komfortabler sowohl aufsetzen als auch anpassen lassen kann, als dies bei der Oculus Rift oder HTC Vive der Fall ist.  Aber auch beim Anpassen gibt es zwei Dinge zu beachten: Zunächst muss der Richtige Bluetooth Dongle benutzt werden. Die Lenovo Explorer benötigt hierbei Bluetooth 4.0. Dann kann es auch passieren, dass das Room-Tracking nicht auf Anhieb funktioniert. Damit dies klappt sollte man sich zunächst viel umschauen, damit die Kamera Orientierungspunkte hat, die sie wiedererkennen kann.

Wie sieht es nun aber mit der Bildqualität aus? Hier waren wir wirklich positiv überrascht, denn die Qualität erinnert an die von der HTC Vive. Der Tragekomfort (mit kleineren Anpassungen) lässt den Träger an die Oculus Rift denken – damit hat man im Grunde von beiden Headsets das Beste vereint!

Insgesamt besticht die Brille also durch Qualität und auch einen niedrigeren Preis. Zu den 450 Euro muss man nämlich nicht unbedingt Geld für einen Hochleistungs-PC ausgeben, wie das bei Rift und Vive der Fall ist.

Quelle des Bildes:WindowsUnited

Author: Augment3D

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