HTC: Vive-Preissenkung und möglicher Verkauf

HTC reagiert auf die krasse Preissenkung der Oculus Rift und senkt im Zuge der Gamescom ebenfalls die Kosten für das VR-Headset. Gleichzeitig wird darüber nachgedacht die VR-Sparte von HTC zu verkaufen bzw. auszugliedern.

Die HTC Vive ist unbeliebter geworden. Dies liegt vor allem daran, dass Oculus beim Preis für ihr Headset der Oculus Rift um stolze 450 Euro zurückgegangen ist. Obwohl man bei HTC Preissenkungen zuletzt noch recht kategorisch ausgeschlossen hatte, gibt es hier nun auch eine Vergünstigung auf 700 Euro. Damit geht man 200 Euro runter. Möglicherweise wird es dadurch eine Marktanteilsverschiebung geben. Zusätzlich zum Headset gibt es für die 699 Euro zwei Controller, Lighthouse-Sensoren und ein Spielebundle.

Des weiteren zieht ein ziemlich krasses Gerücht die Runde: Mutterkonzern HTC soll seine VR-Sparte verkaufen wollen. Offizielle Angaben gibt es dazu allerdings nicht. Die Aussagen beziehen sich auf Statements von sogenannten Vertrauten auf dem Nachrichtenportal „Bloomberg“. Grund für die Ausgliederung sollen Misserfolge an der Börse, oder auch Misserfolge innerhalb der Smartphone-Sparte sein. HTC konnte zuletzt im Smartphone-Sektor kaum noch Gewinne erzielen. Daher steht angeblich auch ein Gesamtverkauf des Unternehmens im Raum. Insgesamt dürfte es allerdings schwierig werden, diesen riesigen Konzern aufzukaufen. Die Verkäufe der VR-Headsets sind bisher generell noch so, dass ständig die gesamte VR-Branche in Frage gestellt wird. Sind dies nur Dystopien oder ist wirklich etwas dran?

Quelle des Bildes: HTC

Author: Augment3D

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