Project StarVR: Ab in die Spielhalle!

Bereits im Juli 2015 haben wir über die HighEnd VR-Brille „StarVR“ berichtet. Entwickelt wurde diese vom schwedischen Spieleentwickler Starbreeze Studios. Dieser hat 2016 ein anderes StartUp aufgekauft, der den Schritt in die Spielhallen erst ermöglicht.

2016 entstand „Enterspace“. Enterspace erstellt laut eigener Aussage „hoch-qualitative, zum Nachdenken anregende VR-Erfahrungen“. Diese werden dann in den sogenannten Erfahrungs-Zentren präsentiert. Es handelt sich also quasi um VR-Spielhallen. Eine solche Spielhalle wird nun eröffnet. Die Besucher können sich in abgeschlossenen VR-Suiten aufhalten und schon die erste Erfahrung „Ringwalker“ besuchen. Hierbei handelt es sich um eine virtuelle Reise zum Saturn. Nun braucht man für diese Halle natürlich auch eine Hardware, damit die Erfahrungen überhaupt funktionieren können. Jetzt kommt die StarVR ins Spiel:

An der Brille wird seit Jahren entwickelt. Das Besondere ist das riesige Sichtfeld von 210 Grad. Vertikal schafft die Brille dabei 130° Grad. Zum Vergleich: Die Oculus Rift hat ein Sichtfeld von etwa 100°. Die StarVR nutzt zwei 5,5 Zoll Displays und kommt auf 5120×1440 Pixel. Auch hier klarer Sieger im Duell mit Rift und Vive. Vom Design unterscheidet es sich das Headset ebenfalls von den bekannten Headsets. Bei aller aufkommenden Euphorie befindet es sich aber auch 2 Jahre nach unserem Artikel in der Entwicklung. Jetzt gibt es aber endlich die ersten Anwendungsmöglichkeiten in der Spielhalle.

Probleme gibt es bisher noch mit den Displays, die mit hektischen Bewegungen nicht wirklich gut zurecht kommen. Aber auch dieses VR-Headset kann wie das gestern vorgestellte Projekt „Varjo“ Druck auf die Marktführer ausüben, wenn es denn erst mal fertig ist. Wir freuen uns, dass es nach der langen Entwicklungszeit anscheinend endlich Fortschritte gibt!

Quelle des Bildes:starvr.com

Author: Augment3D

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