Hapt.Feedback: “Omnipulse” soll neue Maßstäbe setzen

Die GPU Technology Conference hat ihre erste kleine Sensation. Ein Forschungsinstitut aus Cornell hat ein Gerät entwickelt, welches für ein noch besseres haptisches Feedback sorgen soll. Es soll mit allen möglichen anderen Hilfsmitteln kompatibel sein. Bisher handelt es sich allerdings nur um einen Prototyp.

In einem Video kann man die Technologie allerdings schon einmal betrachten. Die Entwickler haben das Gerät „Omnipulse“ genannt Es handelt sich um ein handliches Gerät, welches 12 pneumatische Antriebselemente enthält. Diese sind mit einer Kunststoffschicht überzogen. Das ganze Gerät wird im Video über einen Vide Controller gezogen. Man kann sehen, dass die Antriebselemente alle mit einem großen Verdichter verbunden. Es wird also Luft in die Omnipulse gepumpt. Dadurch bewegen sich die Schläuche in einer bestimmten Reihenfolge. Ausgetestet wurde das Modell wohl an der Vr Erfahrung „Funhouse“. Durch das haptische Feedback kann der Rückschlag einer Waffe oder das Schlagen eines Werkzeugs gegen andere Objekte genau mitgefühlt werden. Das Ergebnis ist also ein noch lebensechteres VR-Erlebnis.

Die Entwickler stehen jedoch noch vor der Frage, wie man den sperrigen Kompressor vermeiden könnte. Eine Möglichkeit wäre komprimiertes Kohlenstoffdioxid. Die Umsetzung für den „Heimgebrauch“ sollte noch eine Weile dauern, jedoch ist der Ansatz vielversprechend – und gleichzeitig auch etwas gruselig!

Quelle des Bildes: Cornell’s Organic Robotics Lab

Author: Augment3D

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