Entwicklung einer Wearable-Haut in Tokio!

Mit einer Art Folie für die Hände, möchten japanische Forscher in Tokio eine neue Stufe der Wearables einläuten. Im Gegensatz zu starren elektronischen Geräten auf Siliziumbasis können organische Bauelemente wie Leuchtdioden und optische Sensoren in die flexible Folien integriert werden.

Japanische Forscher haben eine ultradünne und extrem flexible elektronische Haut entwickelt, die Körperwerte misst und gleichzeitig als Display dient. So konnten sie Folien mit verschiedenen Funktionen herstellen, die – direkt auf der Haut getragen – über mehrere Tage hinweg stabil bleiben. Mit einer Gesamtdicke von nur drei Mikrometern ist sie deutlich dünner als etwa gewöhnliche Frischhaltefolie. In ihrer aktuellen Studie stellen die Forscher nun zwei verschiedene Arten von Folien vor: organische Leuchtdioden, die Licht in unterschiedlichen Farben emittieren und etwa als Display eingesetzt werden können, sowie Fotodetektoren zu Messung optischer Signale. Die Folie wird zur Nutzung einfach über den Finger oder auch über die gesamte Hand gezogen. Die Auswertung der erfassten Daten erfolgt dann jedoch nicht über die Folie, sondern über externe Geräte. Das kann zum Beispiel über ein Display passieren, welches am Handrücken angebracht ist. Hierbei handelt es sich dann um ein Sieben-Segment-Display, welches zumindest Zahlen darstellen kann.

Die Forscher haben Großes vor: Mit der entwickelten Technologie soll es in Zukunft möglich sein z.B. Organe während und nach einer Operation zu beobachten und zu kontrollieren. Im nachfolgenden Video kann man sich das Prinzip nochmals ansehen!

Quelle des Bildes:Someya Laboratory

Author: Augment3D

Ähnliche Beiträge