Krankenkassen unterstützen den Kauf von Wearables

In Blog haben wir bereits über mehrere Wearables berichtet, die auch fast alle mit sportlicher Aktivität zu tun haben. Die Wearables übermitteln uns Messdaten über den ausgeübten Sport, empfehlen Verbesserungsmöglichkeiten im Trainingsprogramm und schützen auch vor Verletzungen. Da sie somit zwangsweise auch der Gesundheit förderlich sind, unterstützen jetzt auch Krankenkassen in Deutschland den Kauf der Smartwatches und Fitnessbänder.

In den USA ist dies keine Newsmeldung mehr wert, denn dort ist dies schon längere Zeit gang und gäbe. So unterstützen zum Beispiel das Versicherungsunternehmen „United Health Group“ den Kauf der Fitnessartikel. Deutschland zieht jetzt nach: Bisher haben sich drei Krankenkassen zu Wort gemeldet. Zunächst wäre da die AOK, welche am Wochenanfang bestätigte, beim Kauf einer Smartwatch 50 Euro zu zuzahlen. Neben der Apple Watch gilt das auch für Armbänder wie das Jawbone UP24 und auch das Samsung Gear Fit. Zweite Krankenkasse ist die DKV. Die DKV erstattet in bestimmten Tarifen jeweils 50 Euro beim Kauf eines Sportwearables. Das Sony SmartBand , welches 50 Euro kostet, gäbe es dann also quasi umsonst. Als dritte Krankenkasse wird auch die Techniker Krankenkasse (TK) , zum Sportwearable beitragen. Die Verischerten sollen laut der TK , eine Geldprämie von 90 Euro, oder eine „Gesundheitsdividende“ von jeweils 250 Euro im Jahr bekommen, die dann jeweils auch für Wearables ausgegeben werden kann.

Für die Krankenkassen sind die Armbänder sehr interessant, da sie damit kontrollieren können, wie gesund die Verischerten jeweils Leben. Via Web-Schnittstelle kann auf die Daten zugegriffen werden. Datenschützer werden die Entwicklung der Krankenkassen in diesem Bereich deshalb wohl eher kritisch beäugen.

Quelle des Bildes:plus.google.com

Author: Augment3D

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