GoPro-Einstieg mit VR Würfelkamera

Die GoPro kennen wir als eine kleine Kamera,die man an und in Helmen befestigen kann und die deshalb besonders gut für Actionsequenzen geeignet ist. Die Kameras sind sehr robust und können auch an Kleidung oder Körper befestigt werden. Das Unternehmen GoPro möchte nun ebenfalls im Virtual Reality Bereich den Einstieg schaffen.Dies betonte Nick Woodman, CEO von GoPro , auf der Code -Konferenz des Technikblogs „Recode“ : „When Facebook dropped the gauntlet and acquired Oculus, it sent a message that, ok there’s going to be heavy development and investment in virtual reality“ („ Als Facebook mit der Oculus-Übernahme eine direkten Angriff startete, war dies ein Signal, dass es große Entwicklungen und Investitionen im Bereich Virtual Reality geben wird“.Konkret umgesetzt entwickelt GoPro momentan ein Würfelgestell, bestehend aus sechs Kameras, die für VR- Erfahrungen eingesetzt werden können.Bei den Kameras handelt es sich dann um Hero4-Kameras, die für ein 360-Grad-Sicht-System sorgen sollen.

Die Umsetzung der durch die geschossenen Bilder der Kameras in Virtual Reality erfolgt über VR-Headsets wie Oculus Rift, Samsung VR- Gear, Microsoft HoloLens oder auch über PC/Smartphone. Die Kameras senden ihre Aufnahmen an die Entsprechende VR-Technologie, die dann dort verarbeitet wird. Bei Benutzung von Smartphone und PC wird in diesem Fall mit Youtube360 gearbeitet, einer Funktion die das Hochladen und Betrachten von sphärischen 360-Grad Videos ermöglicht.Realisiert wird diese Technologie durch die Software des französischen VR-Unternehmns Kolor. Dieses Unternehmen wurde vor nicht all zu langer Zeit von GoPro übernommen. Auch dies war bereits ein Hinweis darauf, dass GoPro nun auch im VR-Sektor Fuß fassen möchte.

Der Kamera-Würfel soll in den nächsten Monaten auf den Markt kommen. Wie viel er letztendlich kosten soll , ist hingegen noch nicht bekannt.

Das ist jedoch noch nicht alles: GoPro arbeitet zusätzlich an einer Drohne bzw. einem kleinen Quadrocopter.. Hierüber ist noch nicht viel bekannt , jedoch handelt es sich um eine „Jump“ Technik und eine Zusammenarbeit mit 16-Kameras, welche dann Bilder an eine bestimmte Quelle senden sollen. Erscheinen soll diese Drohne 2016.

Quelle des Bildes: gopro.com

Author: Augment3D

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